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UNSERE PRIORITÄTEN

Geschlechtergerechtigkeit

Wir fördern Geschlechtergerechtigkeit, indem wir uns mit den vielfältigen Einflussfaktoren auf das körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden von Frauen und Mädchen befassen. Dazu zählt, den Zugang zu Gesundheits- und Bildungssystemen zu vereinfachen, die Infrastruktur zu verbessern sowie soziale und kulturelle Barrieren zu beseitigen.

  • DIE HERAUSFORDERUNG
  • DIE LÖSUNG
  • DAS ERGEBNIS
DIE HERAUSFORDERUNG

Die Herausforderung

Mädchen im Jugendalter, die in den urbanen Slums Kenias aufwachsen, sind mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert, die sie besonders anfällig für deren negative Folgen machen, wie Armut, eingeschränkter Zugang zu Bildung, frühe Heirat, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt sowie ein allgemeiner Mangel an Zukunftsperspektiven. Frauen tragen die Hauptlast der Lebensrealität in den Slums. Studien zeigen deutliche Einkommensunterschiede: In Kibera, dem größten Slum Kenias, liegt das durchschnittliche Einkommen von Frauen 42 Prozent unter dem der Männer.

Frauen und Mädchen sind zudem überproportional von Gewalt, Diskriminierung, fehlender Grundversorgung und mangelndem Zugang zu reproduktiver Gesundheitsversorgung betroffen. Gesellschaftliche und kulturelle Normen tragen erheblich zu sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Mädchen im Jugendalter, zu frühen Schwangerschaften und zu wiederkehrender Gewalt bei. Laut UNICEF werden rund 23 Prozent der Frauen in Kenia vor dem 18. Lebensjahr verheiratet. Nahezu jedes fünfte Mädchen ist von Genitalverstümmelung betroffen.

DIE LÖSUNG

Unsere Lösung: Schutz, Stärkung, Perspektiven

Sichere Lernräume schaffen

Mit einem ganzheitlichen Ansatz setzen wir dort an, wo die Wurzeln von Ungleichheit liegen, und gestalten gleichzeitig sichere Räume, in denen Mädchen ihr Potenzial entfalten können. Unser Programm fördert gezielt Selbstbewusstsein, Führungsstärke und lebenspraktische Kompetenzen. Mentoring-Angebote, digitale Aufklärungskampagnen und gezielte Entwicklungsformate geben Jugendlichen Werkzeuge an die Hand, damit sie selbstbewusst für ihre Rechte einstehen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Dabei binden wir auch männliche Bündnispartner ein und nutzen das SHOFCO Urban Network (SUN), um abwertende Rollenbilder zu hinterfragen und den gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben.

Ein einzigartiger Lernplan

Gemeinsam mit den Communitys identifizieren wir besonders gefährdete Mädchen und ermöglichen ihnen den Zugang zu einem eigens entwickelten Curriculum. In unseren Schulen in Kibera und Mathare lernen die Schülerinnen nicht nur akademisch, sondern entwickeln auch soziale und emotionale Kompetenzen. Der Unterricht legt besonderen Fokus auf Führungskompetenz, Resilienz, sexuelle und reproduktive Gesundheit, Gewaltprävention sowie individuelle Zielentwicklung.

Ergänzt wird das Programm durch Praktika und gemeinnützige Projekte, die sowohl Alltagskompetenzen stärken als auch die Verbindung zur Gemeinschaft vertiefen. In regelmäßigen Mentoring-Sitzungen und Führungsklausuren erhalten die Schülerinnen nachhaltige Unterstützung. Zudem begleiten erfahrene Frauen aus Nairobi die Jugendlichen als persönliche Mentorinnen, helfen ihnen bei Herausforderungen und dabei, ihr Selbstvertrauen zu stärken.

Finanzielle Hürden abbauen

Um Bildung tatsächlich zugänglich zu machen, übernehmen wir nicht nur Schulgebühren, sondern auch Kosten für Uniformen, Transport und Lernmaterialien. Für besonders leistungsstarke Schülerinnen finanzieren wir die gesamte Sekundarstufe – auch ohne externe Stipendien. Wer ein Studium im Ausland aufnimmt, wird durch eine gezielte kulturelle und akademische Vorbereitung unterstützt, um einen erfolgreichen Übergang zu gewährleisten. Darüber hinaus kooperieren wir mit Universitäten in Kenia, Afrika und den USA, um den Zugang zu weiterführender Bildung zu sichern. Alle unsere Absolventinnen von US-amerikanischen Schulen im Jahr 2022 erhielten Vollstipendien an renommierten Bildungsinstitutionen wie etwa den Universitäten von Columbia oder von Amherst.

DAS ERGEBNIS

Ergebnisse und Wirkung

Kurzfristige Ergebnisse

  • Mehr Bildungsangebote für besonders gefährdete Mädchen, auch für junge Mütter – durch Stipendien, Beförderungsmittel und Ausstattung steigt die Verbleibquote in der Schule und die Leistungen verbessern sich.
  • Besserer Zugang zu reproduktiver Gesundheitsversorgung, Menstruationsprodukten und sauberem Wasser, ergänzt durch Hygieneschulungen – dies stärkt die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mädchen und jungen Frauen.
  • Verstärktes Engagement der Gemeinschaft bei der Bekämpfung schädlicher Geschlechternormen – männliche Fürsprecher und lokale Ansprechpersonen für Gewaltprävention leiten Aufklärung und Präventionsarbeit vor Ort.

Mittelfristige Ergebnisse

  • Höhere akademische Leistungen und Abschlussquoten bei Mädchen in der Grund- und Sekundarschule sowie eine stärkere Resilienz und besseres Selbstvertrauen.
  • Rückgang von Teenager-Schwangerschaften, Kinderehen und geschlechtsspezifischer Gewalt, Slums werden sicherer und gerechter für Mädchen.
  • Schulen und lokale Einrichtungen setzen eine integrative Politik der Geschlechtergleichstellung um – mit besserer Sanitärversorgung, Menstruationshygiene und unterstützenden Angeboten.

Langfristige Ergebnisse

  • Mehr Menschen mit besseren Zukunftschancen – durch höhere Beschäftigungsquoten, besser bezahlte Arbeit und sichere Lernorte.
  • Mädchen übernehmen Verantwortung für ihr Leben und gestalten ihr Umfeld mit – durch gute Bildung, verbesserte Gesundheitsversorgung, berufliche Perspektiven, stärkere Schutzmaßnahmen der Gemeinschaft und einem Rückgang geschlechtsspezifischer Gewalt.
  • Mehr Würde und Gesundheit – durch höhere Schul- und Arbeitsanwesenheit, weniger Krankheiten und Todesfälle sowie durch eine gestärkte Kultur der Hygiene und Selbstachtung.

Fazit

Unser Programm schafft nachhaltige Veränderungen für Mädchen und junge Frauen in städtischen Slums, indem es nicht nur Symptome lindert, sondern Ursachen bekämpft. Auf diese Weise ermöglicht es einer neuen Generation, selbstbewusst, sicher und hoffnungsvoll in die Zukunft zu gehen und aktiv zur Veränderung in ihren Communitys beizutragen.

Die Auswirkungen


2.500

junge Frauen erhalten Kinderbetreuung, um die Teilnahme an SHOFCOs Programmen zu Existenzsicherung, Unternehmertum und Finanzbildung zu ermöglichen.


100%

der von SHOFCO ausgebildeten Lehrenden werden an einer weiterführenden Schule aufgenommen.


75%

der SHOFCO-Lehrenden haben sich für die Universität qualifiziert.

SHOFCO ist eine von der Gemeinschaft getragene Organisation, die das Leben in urbanen Slums verbessert – mit grundlegenden Dienstleistungen, Beteiligungsmöglichkeiten und Programmen für Bildung und Führung, besonders für Frauen und Mädchen.

Spendenkonto:

Empfänger:

africa action / Deutschland e.V.

IBAN: DE50370601930032846041

Stichwort: SHOFCO

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Kontaktieren Sie uns

Deutschland Büro

africa action / Deutschland e. V. 

Hauptstr. 58

50126 Bergheim

shofco@africa-action.de

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Vanessa Nowacki

SHOFCO Fundraising Managerin


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140 Broadway, Floor 46

New York, NY 10005

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Kenia Büro

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Kibera P.O. Box 8303-00200

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