{{brizy_dc_image_alt imageSrc=
Mutig gegen Widerstände: Jecintas Weg in eine selbstbestimmte Zukunft

Jecinta hat ihr Leben grundlegend verändert: Statt Haare zu stylen, repariert sie heute Motoren. Durch das Programm für nachhaltige Einkommensmöglichkeiten von SHOFCO, das jungen Frauen praktische Kenntnisse, Mentoring und Unterstützung bietet, wurde sie zur Kfz-Mechanikerin ausgebildet. Ihr Weg stellt traditionelle Geschlechterrollen infrage und zeigt, wie wichtig es ist, in die berufliche Ausbildung von Frauen zu investieren, um die wirtschaftliche Entwicklung in Kenia voranzubringen.

Ein neues Selbstverständnis

Im Alter von 24 Jahren hat Jecinta die gesellschaftlichen Erwartungen an sie bereits hinter sich gelassen. Als alleinerziehende Mutter aus dem Bezirk Nakuru führte sie einst einen kleinen Friseursalon in ihrem Zuhause, um ihre Tochter zu versorgen. Heute steht sie selbstbewusst in einer Werkstatt, übt einen Beruf aus, der traditionell als männlich gilt, und blickt auf eine sichere Zukunft für sich und ihr Kind.

Ich bin vom Frisieren zum Schrauben gekommen. Ich habe gezeigt, dass Frauen in jedem Beruf erfolgreich sein können.

Eine neue Arbeitswelt für ein neues Kenia

Die Bevölkerung Kenias zieht vermehrt in die Städte. Bereits über 28 Prozent leben in urbanen Räumen – bis 2040 wird ein Anstieg auf fast 40 Prozent erwartet. Dieser Wandel belastet traditionelle Wege in den Arbeitsmarkt. Laut dem kenianischen Statistikamt lag die Jugendarbeitslosigkeit 2023 bei 13,4 Prozent – in informellen Siedlungen ist sie noch deutlich höher.

Besonders für junge Frauen ist die Lage herausfordernd. Trotz Fortschritten in Bildung und Unternehmertum stoßen sie beim Einstieg in technische oder männlich dominierte Berufe auf viele Hürden. Laut UN Women haben nur 16 Prozent der kenianischen Frauen eine formale Lohnbeschäftigung. Sie arbeiten doppelt so häufig wie Männer in prekären Beschäftigungsverhältnissen.

Jecinta zeigt: Es geht auch anders.

{{brizy_dc_image_alt imageSrc=

Angetrieben von Verantwortung

Ihre Motivation? Ihre Tochter. „Bei jedem Rückschlag habe ich mich daran erinnert, warum ich das tue: damit ich eine Zukunft für sie aufbauen kann.“

Der Einstieg in eine Autowerkstatt war einschüchternd für sie. Ungewohnte Werkzeuge, verwirrende Fachbegriffe, ein männerdominierter Raum. Doch sie ging Schritt für Schritt voran. „Mit jedem reparierten Motorteil wuchs mein Selbstvertrauen. Das Öl an meinen Händen wurde zum Symbol meines Fortschritts.“


Mehr als Ausbildung: Der ganzheitliche Ansatz von SHOFCO

SHOFCO unterstützt nicht nur fachlich, sondern bietet:

  • Schulungen zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt und zu Finanzkompetenzen
  • Mentoring durch erfahrene Fachpersonen
  • Starke Netzwerke mit Gleichgesinnten
  • Vermittlung von Praktika und Jobs

Jährlich erreichen die Berufsbildungsprogramme von SHOFCO über 140.000 junge Menschen im ganzen Land. Viele erzielen danach deutlich höhere Einkommen als zuvor – und bauen sich eine stabile Zukunft auf.

„Ich verdiene jetzt mehr als je zuvor. Ich kann das Schulgeld meiner Tochter bezahlen und sogar sparen – das war früher unvorstellbar.“

Raum für Wandel schaffen

In ihrem Arbeitsalltag begegnet Jecinta weiterhin herausfordernden Situationen. Doch statt sich davon einschüchtern zu lassen, meistert sie diese mit Entschlossenheit.

„Ich lächle nur und sage: Schau mir einfach zu. Taten sagen mehr als Worte.“

Sie träumt davon, eines Tages ihre eigene Werkstatt zu eröffnen – einen Ort speziell für Frauen, an dem sie mit Respekt behandelt werden und sich wohlfühlen.

Was als persönlicher Weg begann, ist heute ein Symbol für gesellschaftlichen Wandel. Jede Kundschaft, die Jecinta unterstützt, jeder Mensch, der durch sie umdenkt, und jede junge Frau, die neue Möglichkeiten erkennt: Sie alle sind Teil dieser Veränderung.

Warum Jecintas Geschichte wichtig ist

Afrika braucht inklusive, zukunftsfähige Arbeitsmärkte. Jedes Jahr treten laut Weltbank zehn bis zwölf Millionen junger Menschen ins Berufsleben ein. Es entstehen jedoch nur etwa drei Millionen geregelter Arbeitsplätze. Berufliche Kompetenzen zu fördern – insbesondere bei jungen Frauen – ist daher nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch der wirtschaftlichen Notwendigkeit.

„Finde eine Fähigkeit, die du liebst, und geh mutig deinen Weg. Finanzielle Unabhängigkeit beginnt damit, dass du an dich glaubst – auch in Berufen, die dir niemand zugetraut hätte.“

{{brizy_dc_image_alt imageSrc=

Zahlen, die für den Erfolg von SHOFCO sprechen:


140.000

Menschen erhalten jährlich Unterstützung im Bereich nachhaltige Existenzsicherung.

1,7

Jobs entstehen im Schnitt für jede ausgebildete Gründerperson.

63%

der Teilnehmenden finden Anstellung bei anderen jungen Menschen – 55 % davon bei Unternehmen, die von Frauen geführt werden.

3.205

junge Menschen fanden 2023 durch SHOFCO Zugang zu Arbeit oder Praktika.

Machen Sie mit!

Unterstützen Sie SHOFCO dabei, mehr Frauen auf ihrem Weg in finanzielle Unabhängigkeit zu begleiten!


Related

Von der Bibliothek zur Lebensader: Wie Inua Rise Together Jugendlichen in Mathare neue Perspektiven eröffnet
Das Blatt wendet sich: Wie eine SHOFCO-Bibliothek Freds Geschichte neu schrieb

SHOFCO ist eine von der Gemeinschaft getragene Organisation, die das Leben in urbanen Slums verbessert – mit grundlegenden Dienstleistungen, Beteiligungsmöglichkeiten und Programmen für Bildung und Führung, besonders für Frauen und Mädchen.

Spendenkonto:

Empfänger:

africa action / Deutschland e.V.

IBAN: DE50370601930032846041

Stichwort: SHOFCO

{{brizy_dc_image_alt imageSrc=
Kontaktieren Sie uns

Deutschland Büro

africa action / Deutschland e. V. 

Hauptstr. 58

50126 Bergheim

shofco@africa-action.de

{{brizy_dc_image_alt imageSrc=

Vanessa Nowacki

SHOFCO Fundraising Managerin


US Büro

140 Broadway, Floor 46

New York, NY 10005

www.shofco.org

Kenia Büro

Kibera Drive, Gatwekera Village

Kibera P.O. Box 8303-00200

Nairobi


© 2025 SHOFCO. Alle Rechte vorbehalten